[…]  „Das ganze Gerede, wonach die geschichtlichen Bedingungen noch nicht ‚reif‘ genug seien für den Sozialismus, ist nur das Produkt der Unwissenheit oder eines bewussten Betrugs. Die objektiven Voraussetzungen der proletarischen Revolution sind nicht nur schon ‚reif‘, sie haben sogar bereits begonnen zu verfaulen... Die historische Krise der Menschheit ist zurückzuführen auf die Krise der revolutionären Führung.“

– Leo Trotzki, Das Übergangsprogramm (1938)

Willkommen! Die Internationalistische Gruppe, deutsche Sektion der Liga für die Vierte Internationale (LVI), kämpft für internationale sozialistische Revolution, die Eroberung der Macht durch die Arbeiterklasse, geführt von ihrer leninistischen Partei, die sich für alle Unterdrückten einsetzt. Nach bald drei Jahrzehnten, in denen die herrschende Klasse den vermeintlichen „Tod des Kommunismus“ bejubelte, stecken die Imperialisten in endlosen kolonialen Kriegen im Nahen Osten, während eine Weltwirtschaftskrise die Grundfesten der kapitalistischen Ordnung erschüttert. Da Massenarbeitslosigkeit, Armut und Hunger den Planeten verwüstet, wird wieder über Sozialismus und Revolution geredet. Wie in der Vergangenheit ist die Schlüsselfrage aber weiterhin das Schmieden einer Avantgarde, um den Kampf der Arbeiter und Unterdrückten zu führen.

Die Gründungserklärung der Internationalistischen Gruppe ist online verfügbar, genauso wie auch die Gründungserklärung der LVI, auf Englisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch und Tagalog.

Aktuelle Artikel
In der aktuellen Ausgabe 

Permanente Revolution
                    Nr.4Entfesselt die Macht der Arbeiterklasse gegen rassistischen Terror!
IG Metall, ver.di: Gegen Massenentlassungen, legt die ganze Branche lahm!

Handelskrieg bedeutet Krieg gegen die Werktätigen
Brecht mit dem Reformismus, ob SPD, Die Linke oder ihre Anhängsel!
Für eine revolutionäre multiethnische Arbeiterpartei!

Dreißig Jahre nach dem Anschluss der Deutschen Demokratischen Republik waren die offiziellen Feierlichkeiten gedämpft. Die Wahlerfolge der faschistoiden Alternative für Deutschland (AfD) in drei ostdeutschen Bundesländern diesen Herbst waren international eine Peinlichkeit. Der deutschen Bourgeoisie geht es zur Zeit nicht sehr gut, den Werktätigen, Immigranten, Rentnern, Jugendlichen, viel schlechter. Angesichts der chaotischen US-Außenpolitik und ihres nackten Protektionismus sieht ein Großteil der deutschen Bourgeoisie zunehmend die Notwendigkeit einer eigenständigen Außenpolitik. Das Gerede von einer europäischen Streitmacht bedeutet Umstellung auf höhere Rüstungsausgaben, und somit neue Angriffe auf den Lebensstandard der Arbeiterklasse. Aber die Gewerkschaftsleitung glaubt immer noch an die verlogene „Sozialpartnerschaft“ der Zeit des Kalten Kriegs. Die dringendsten Aufgaben, vor denen wir heute stehen – Arbeiterkämpfe gegen Entlassungen und Lohnraub, der Kampf für volle Staatsbürgerrechte für alle Immigranten, Zerschlagung der Faschisten –, erfordern vor allem einen scharfen Bruch nicht nur mit den erzreformistischen SPD- und Gewerkschaftsbürokraten, sondern auch mit ihren Komplizen der ebenfalls reformistischen Linkspartei. Das kapitalistische System ist überall in der Krise, aber die notwendige revolutionäre Führung fehlt, und das nicht nur in Deutschland. Handelskrieg bedeutet Krieg gegen die Werktätigen (November 2019)

Nieder mit der stalinistischen Ausgrenzung!
Für proletarische Opposition gegen den Putsch in Bolivien

Die Liga für die Vierte Internationale hat seine nationale Sektionen in Demonstrationen gegen den „zivil-militärisch-polizeiliche“ Staatsstreich vom 10. November in Bolivien mobilisiert, die ultra-rechten und sogar faschistischen Elementen an die Macht gebracht hat.  In Berlin, hat sich die Internationalistische Gruppe Proteste angeschlossen mit Plakaten worauf „Bolivianische Arbeiter: Zerschlagt den Coup!“ und „Für Selbstverteidigung der Arbeiter, Bauern und Indianer gegen rassistische rechte Angriffe“ gefordert wurde. Jedoch sind wir zweimal von Organisatoren ausgeschlossen, die mit der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) verbunden sind und die gedroht haben, die Polizei zu rufen. Zumal haben sie uns verleumdet, Rassisten zu sein, weil wir der MAS keine politische Unterstützung geben. Diese Stalinisten forderten nicht die Einheit in der Aktion gegen den Putsch, sondern die politische Unterstützung der abgesetzten Regierung. Die Art von „Einheit“, die sie wollen, ist eine Volksfront; das heißt, die Arbeiterklasse an die Bourgeoisie zu binden. Die LVI steht für eine revolutionäre klassenkämpferische Politik, gegen die Klassenkollaboration der volksfrontlerischen und populistischen Politik, die gerade den Weg zu Putschen eröffnete. Für proletarische Opposition gegen den Putsch in Bolivien (20. November 2019)


Verteidigt die Kurden! Vertreibt US/NATO-Imperialisten!

Für internationale Arbeiteraktionen um den Angriff der USA-Türkei-NATO gegen die Kurden zu zerschlagen
Kämpft für Arbeiterrevolution von der Türkei und Syrien bis Iran und Ägypten!
Für eine sozialistische Republik Vereinigtes Kurdistan in einer sozialistischen Föderation des Nahen Ostens
Die lang erwartete türkische Invasion im Nordosten Syriens begann am 9. Oktober, zwei Tage nachdem US-Präsident Donald Trump dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan den Startschuss gegeben hatte. Das unmittelbare Ziel des Angriffs ist die kurdische YPG-Miliz (Volksverteidigungs-Einheiten) sowie die von der YPG angeführte Syrian Democratic Forces (SDF). In Wirklichkeit ist die gesamte kurdische Bevölkerung im Nordosten Syriens, etwa 2 Millionen Menschen, von Massenvertreibung und Massakern bedroht. Genau das geschah, als die türkische Armee im Januar 2018 den nordwestlichen syrischen Kanton Afrin besetzte und Zehntausende Kurden zur Flucht zwang. Dieser jüngste Krieg gegen die Kurden iost eine kombinierte Operation zwischen den USA, der Türkei und der NATO ist, gegen die klassenbewusste Arbeiter und Gegner des Imperialismus überall Widerstand leisten und die zu besiegen suchen müssen. Die türkische Invasion zielt darauf ab, 2 Millionen syrisch-arabische Flüchtlinge gewaltsam in kurdische Regionen zu überführen und die Kurden in die syrische Wüste zu drängen – eine „ethnische Säuberung“ in großem Umfang. Es ist auch das vorhersehbare Ergebnis des Teufelspakts der kurdischen bürgerlichen Führung, die sich im Krieg gegen den Islamischen Staat als Söldnertruppen für den US-Imperialismus einsetzte. Jetzt zahlt das kurdische Volk den Preis. Das kurdische Volk ist mit über 40 Millionen Einwohnern in einem zusammenhängenden, größtenteils bergigen Gebiet des Nahen Ostens die größte Nation der Welt ohne Staat. Die LVI fordert eine sozialistische Republik des vereinigten Kurdistan als Teil eines proletarischen Kampfes gegen die Imperialisten und ihre nahöstlichen Satrapen und zionistischen Verbündeten. Für internationale Arbeiteraktionen um den Angriff der USA-Türkei-NATO gegen die Kurden zu zerschlagen (Oktober 2019)

Mobilisiert die Macht der Arbeiter, um den faschistischen/antisemitischen Terror zu stoppen!
Halle war versuchter faschistischer Massenmord
Die Ziele: Juden, Muslime, Linke und Frauen

Am 9. Oktober versammelten sich Dutzende von Menschen in einer Synagoge in Halle (Sachsen-Anhalt), um den jüdischen Feiertag Jom Kippur zu feiern, und entgingen knapp einem Massaker durch einen antisemitischen Angriff eines faschistischen Amokschützen. Der Attentäter hat dennoch zwei Personnen auf die Straße und in einem Döner-Imbiss umgebracht. Seit den Morden haben die Medien den Angriff ausschließlich als „antisemitisch“ bezeichnet, was er sicherlich war, während sie aber die umfangreiche Feindliste des Mörders ignoriert haben. Laut seinem Manifest hatte er ursprünglich erwogen, eine Moschee oder einen „Antifa“-Treffpunkt ins Visier zu nehmen. Heutzutage wird in Deutschland jede Kritik an der kriminellen Unterdrückung der Palästinenser durch den zionistischen Staat als „Judenhass“ bezeichnet. Der Aufschwung der wirklich antisemitischen Vorfälle auf den Straßen sowie die Aktionen „einsamer Wölfe“ werden von rassistischer Propaganda, einschließlich der den Faschisten und den Konservativen gemeinsamen Tropen beflügelt, welche von Teilen der „Mainstream“-Medien propagiert werden. Die Faschisten müssen besiegt werden. Dies ist ein politischer Kampf. Wir brauchen eine massenhafte Mobilisierung der Arbeitermacht, um die Faschisten, ihre uniformierten Beschützer und ihre kapitalistischen Hintermäanner zu bezwingen, als Teil eines Kampfes für den Aufbau einer Arbeiterpartei, die für die internationale sozialistische Revolution kämpft. Halle war ein versuchtes faschistisches Massaker (13. Oktober 2019)

#Unteilbar-Demo in Dresden, Landtagswahlen im Osten
Statt Volksfront gegen „Rechtsruck“,
Mobilisiert die Arbeitermacht auf die Straße!

Immigranten verteidigen, Faschisten stoppen!
Die Landtagswahlen am 1. September in Brandenburg und Sachsen, und Ende Oktober in Thüringen, haben große Besorgnis bei Linksliberalen, Sozialdemokraten und reformistischen Sozialisten aller Art erregt. Die Ergebnisse wurden mit einem Seufzer von Erleichterung in den bürgerlichen Medien wahrgenommen. Die leitende Regierungsparteien werden im Amt bleiben, trotz erhebliche Stimmenverluste, während die faschistoide Alternative für Deutschland (AfD), trotz heftigen Zuwachs ihrer Wählerschaft, ist nicht, wie befürchtet, die größte Partei in beiden Länder geworden. Hingegen hat die Linkspartei kolossale Stimmeneinbüße erlitten. Einen Wahlerfolg der AfD zu verhindern war das Hauptziel der #unteilbar-Demo in Dresden am 24. August. Zehntausende sind auf die Straße gekommen, viele mit selbstgemalten Plakaten gegen Fremdenhaß, Ausgrenzung und Nationalismus. Jedoch, obwohl die Dresdner #unteilbar-Demo fast genau am Jahrestag der Chemnitzer Ausschreitungen gegen „Ausländer“ stattfand, war sie im Wesentlichen eine Wahlveranstaltung für Parteien, die dem kapitalistischen Staat verpflichtet sind, und keineswegs einen Kampf gegen die Faschisten ansagte. Ihre  politische „Breite“ bedeutete eine Volksfront-Politik, die die Zielscheiben des rechten Terrors an Teile der Bourgeoisie festkettet anstatt die Unterdrückten unter Führung der Arbeiterklasse zu mobilisieren, um die Nazis zu zerschlagen.
Statt Volksfront gegen „Rechtsruck“, Mobilisiert die Arbeitermacht auf die Straße! (2. September 2019)

Olli Weiß, 1985 – 2019, Revolutionärer Klassenkämpfer für die Unterdrückten
Unser Genosse Oliver Weiß ist am 22. Juli gestorben. Sein total unerwarteter Tod war ein unglaublicher Schock für alle die ihn kannten. Nur wenige Wochen vorher feierte er seinen 34. Geburtstag. Der Tod des Genossen Olli ist ein überaus schwerer Schlag für die Internationalistische Gruppe/Deutschland, die er mitbegründet hat und der er eine Hauptstütze war, und ein unschätzbarer Verlust für unsere Liga für die Vierte Internationale, zu deren internationaler Führung er zählte. Mit dem Alter von 16 Jahren und der Absicht, für die bolschewistische Politik Leo Trotzkis zu kämpfen, trat Olli Anfang 2002 der Spartakist-Jugend und ein Jahr später der Spartakist-Arbeiterpartei Deutschlands (SpAD) bei, Sektion der Internationalen Kommunistischen Liga (IKL). Nach Jahren von internen Auseinandersetzungen, wobei er auf eine Selbstreform der IKL vergebens hoffte, ist er zum Schluss gekommen, dass mit ihrer sozial-chauvinistischer Position über Flüchtlinge, „die IKL für die Revolution verloren sei“, und ist 2017 in die Liga für die Vierte Internationale eingetreten. Für Olli war Lenins Mahnung in Was tun? dass der professionelle Revolutionär ein Volkstribun sein muss, der alle Ausgebeuteten und Unterdruckten verteidgt, immer sein Leitwort.
Zum Programm von Trotzki gewonnen, hat Olli seine revolutionäre Gesinnung nie geändert, sondern dafür gekämpft, sie konsequent in die Tat umzusetzen. Die Arbeiterklasse weltweit hat einen außerordentlich vielversprechenden kommunistischen Vorkämpfer verloren. Olli Weiß, 1985 – 2019, Revolutionärer Klassenkämpfer für die Unterdrückten (August 2019)

Die IKL gegen Asyl für Flüchtlinge in Quebec
Der Premierminister von Quebec, François Legault, der rechten Partei CAQ, hat angekündigt, die Einwanderung in diesem Jahr auf die eine oder andere Weise um 20% zu reduzieren. Quebec hat gegen die allgemeine Einwanderung ein Vetorecht, aber nicht gegen die Einreise von Flüchtlingen. Also, zusätzlich zu seiner Zurückweisung von 18.000 Einwanderungsanträgen, hat Legault verlangt, das Entscheidungsrecht über alle Aspekte der Immigration soll der Regierung von Quebec unterstehen. Die Zeitung der IKL in französicher Sprache in Quebec und Kanada schreibt, dass weil „der Kampf um die Unabhängigkeit Quebecs kann nicht vom Kampf um die Kontrolle seiner Grenzen getrennt werden“, daher sei „die derzeitige Forderung von Legault, die Einwanderung, die nun der Bundesgerichtsbarkeit unterliegt, wieder der Gerichtsbarkeit von Quebec zu unterstellen, unter diesem Gesichtspunkt legitim.“ So unterstützt die IKL offen das „legitime“ Recht einer bürgerlichen Regierung, Flüchtlinge zurückzuweisen, um die Grenzen eines unabhängigen Staates zu kontrollieren, den es im Übrigen gar nicht gibt! Echte Marxisten übernehmen keine Verantwortung für die Organisation des Unterdrückungsapparats der Bourgeoisie, wenn sie den Aufruf zur Unabhängigkeit unterstützen. So ist die Position der IKL ein Verrat an den internationalistischen Prinzipien des Kommunismus. Die IKL gegen Asyl für Flüchtlinge in Quebec (Juni 2019)

Aus der letzten Ausgabe 

Permanente Revolution Nr.3Auf die Titelseite klicken, um die vollständige Zeitung
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Mobilisiert Arbeitermacht, um Immigranten zu verteidigen
und die Faschisten zu stoppen!

Bürgerliche Kampagne gegen Flüchtlinge nach rassistischer Randale in Chemnitz
Brecht mit dem Reformismus, ob SPD oder LINKE! Für eine revolutionäre multiethnische Arbeiterpartei!

Nach dem rassistischen Pogrom gegen Immigranten in Chemnitz im August 2018 gab es in den letzten Monaten sowohl massive, vage anti-rassistische Mobilisierungen als auch eine Reihe von Vorfällen, die deutlich die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Elementen des deutschen bürgerlichen Staates und den Faschisten zeigen. Die Regierungskoalition ist natürlich noch weiter nach rechts gegangen und arbeitet daran einen weiteren Zustrom von Flüchtlingen zu verhindern. Die AfD (Allianz für Deuschland) und die faschistischen Banden, die sich hinter ihr verstecken, werden hier geschützt und notfalls eingesetzt, weil sie für die herrschende Klasse letztendlich akzeptabler sind als ökonomisch-populistische Proteste oder (schlimmer noch!) ein Aufschwung von Klassenkämpfen. Und die Antwort der reformistischen Linken, der Sozialdemokratie und der Gewerkschaftsbürokratie? Sie organisierten Mitte Oktober die Großdemonstration „Unteilbar“ in Berlin – eine „Volksfront“ mit dem Ziel, die Linke und Arbeiterbewegung mit bürgerlichen Kräften wie den Grünen oder liberalen christlichen Gruppen etc. zu vereinen. Aber fröhliches Zelebrieren von Klassenkollaboration wird die Nazis nicht stoppen. Wir brauchen unabhängige, klassenkämpferische Mobilisierung der sozialen Macht der Arbeiterklasse, mit ihrem wichtigen Immigrantenanteil, zusammen mit allen potenziellen Opfern des faschistischen Terrors, um die rassistischen Mörderbanden im Keim zu ersticken. Bürgerliche Kampagne gegen Flüchtlinge nach rassistischer Randale in Chemnitz (Februar 2019)

Imperialisten raus aus dem Nahen Osten!
USA/NATO: Lasst eure blutigen Krallen von Syrien!
Bundeswehr raus aus Afghanistan, Balkan und Nahost!

Der amerikanische, britische und französische Raketenangriff auf Syrien am 14. April war eine eklatante imperialistische Aggression. Fast genau ein Jahr nach Trumps vorherigem Angriff, wurde es mit demselben Vorwand gerechtfertigt: Vergeltung für den angeblichen Einsatz chemischer Waffen durch die syrische Regierung gegen die Zivilbevölkerung. Dies ist eine imperialistische Lüge und war wahrscheinlich von Beginn an eine inszenierte Provokation. Jeder Schlag gegen die US/NATO-Imperialisten und ihre Verbündeten in Syrien liegt im Interesse der Arbeiter der Welt. Antikriegsdemonstrationen haben Forderungen wie „USA, Hände weg von Syrien“, „Kein Krieg in Syrien“ und ähnliche Slogans aufgestellt die es vermeiden, im Kampf Partei zu ergreifen. Es handelt sich um liberale und reformistische Appelle für eine „friedvollere“ Außenpolitik der US-Imperialisten, im Gegensatz zum revolutionären Aufruf, Syrien zu verteidigen und den westlichen Imperialisten eine Niederlage zu bereiten. Anscheinend glauben Kriegsplaner in Washington, dass sie in Korea oder Nahost ungestraft zuschlagen können, aber ein Fehltritt (oder eine gezielte Provokation) könnte zu einem viel größeren Flächenbrand führen. Der Nahe Osten steht bereits am Rande eines regionalen Krieges. Während es heute in Syrien gleichzeitig mehrere Kriege gibt, die übereinandergeschichtet sind, haben die Internationalistische Gruppe und die Liga für die Vierte Internationale von Anfang an gefordert, die US/NATO-Imperialisten aus dem Nahen Osten zu vertreiben, nicht zuletzt durch Arbeiteraktionen in den imperialistischen Zentren.  USA/NATO: Lasst eure blutigen Krallen von Syrien! (April 2018)

Studierende und Uni-Beschäftigte: Unterstützt den Kampf der studentischen Hilfskräfte!
Sieg dem TVStud-Streik!
Ausweitung des Kampfes auf alle Beschäftigten!
Kein Vertrauen in den kapitalistischen SPD/Linke/Grünen-Senat!

Seit Mitte Januar befindet sich die jahrelange Auseinandersetzung über bessere Löhne und Arbeitsbedingungen für die studentischen Hilfskräfte der Berliner Hochschulen in der heißen Phase. Nachdem der Tarifvertrag der studentischen Beschäftigten ­(TVStud), der etwa 8 000 Angestellte abdeckt, seit 2001 nicht mehr verändert wurde (von der Streichung des Weihnachtsgelds durch den damaligen SPD/LINKE-Senat abgesehen), gab es nun acht Warnstreiktage von GEW und ver.di, die gemeinsam die Tarifverhandlungen führen. Sieg dem TVStud-Streik! (25. April 2018)

Arbeiterrevolution wird Marielle Franco rächen!
Internationale Proteste gegen rassistische Hinrichtung
in Rio de Janeiro

Am 14. März, kurz nach 21 Uhr, wurde Marielle Franco, eine Stadträtin in Rio de Janeiro (Brasilien), von einer Gruppe von Attentätern in ihrem Auto erschossen. Tags zuvor hatte sie den Polizeimord an einem Schwarzen angeprangert und gefragt: „Wie viele müssen noch sterben, damit dieser Krieg aufhört?“  Internationale Proteste gegen rassistische Hinrichtung in Rio de Janeiro (März 2018)

Piloten zeigen den Weg: Stoppt Abschiebungen durch Arbeiteraktionen!
Für volle Staatsbürgerrechte für alle Immigranten!
Für eine revolutionäre multiethnische Arbeiterpartei!

Oury Jalloh und der Kampf für Flüchtlingsrechte

Nach 13 Jahren von Vertuschung und Verschleppung ist der grausame Tod von Oury Jalloh in einer Dessauer Poli­zeizelle noch immer nicht aufgeklärt. Der Flüchtling aus Sierra Leone war 2005, an Händen und Füßen auf einer feuerfesten Matratze gefesselt, in Polizeigewahrsam verbrannt. Freunde und Angehörige von Oury Jalloh kämpfen seit Jahren gegen die Vertuschung eines offensichtlichen Mordes, und organisierten am 7. Januar, seinem Todestag, wie in den vergangenen Jahren eine Gedenkdemonstration in Dessau. Über 4 000 Menschen kamen in die kleine Stadt. Die Internationalistische Gruppe beteiligte sich an dem machtvollen Protest und argumentierte für eine klassenkämpferische Strategie gegen rassistische Unterdrückung.  Oury Jalloh und der Kampf für Flüchtlingsrechte (Januar 2018)
Internationalistische Gruppe gegründet
Am 20. August haben wir die Internationalistische Gruppe gegründet, deutsche Sektion der Liga für die Vierte Internationale (LVI). Bei einem Treffen in Berlin haben die deutschen Unterstützer der LVI gemeinsam mit Repräsentanten der internationalen Führung die Perspektiven und Aufgaben der neuen Organisation diskutiert und eine Gründungserklärung erarbeitet. Nachdem wir bereits im Juni die erste Ausgabe von Permanente Revolution als deutschsprachiges Organ der LVI veröffentlicht hatten, präsentieren wir nun auch den deutschsprachigen Teil von internationalist.org. Gründungserklärung der Internationalistischen Gruppe (20. August 2017)

Solidarität mit den antifaschistischen Demonstranten in Charlottesville!
Ehrt Heather Heyer!

Der rassistische Terror, Kernelement des amerikanischen Kapitalismus, schlug letztes Wochenende wieder zu, diesmal in Charlottesville (Virginia). Die Aktivistin Heather Heyer wurde ermordet und mindestens 35 Menschen wurden wegen Verletzungen behandelt, wovon 19 ins Krankenhaus mussten, nachdem der Nazi James Alex Fields aus Ohio mit seinem Auto absichtlich in eine Menschenmenge fuhr. Fields kam nach Charlottesville um sich Schwärmen von KKK-Mitgliedern, Nazis und anderen Faschisten und weißen Rassisten bei einer „Unite-the-Right“-Kundgebung anzuschließen. Solidarität mit den antifaschistischen Demonstranten in Charlottesville! (Erklärung der Internationalist Group/U.S., 14. August 2017)
G20: Freiheit für alle Gefangenen! Weg mit allen Anklagen!
Hexenjagd auf Linke nach Polizeistaats-Gipfel in Hamburg

Der Ausnahmezustand in der Hansestadt wurde weit im Voraus angekündigt. Die Polizei hatte von Anfang an ein Demonstrationsverbot gefordert. Die immensen Kosten, bundesweit Hundertschaften zu mobilisieren (paramilitärische Verbände der Bereitschaftspolizei nach dem Vorbild römischer Zenturien), inklusive Millionen von Euros für Polizeiüberstunden, sorgten dafür, dass sie auch eingesetzt wurden. Die ganze Veranstaltung war eine Übung in städtischer Aufstandsbekämpfung. Hexenjagd auf Linke nach Polizeistaats-Gipfel in Hamburg (Permanente Revolution Extra, August 2017)
Portland, USA: Arbeitermobilisierung nach Nazi-Doppelmord zeigt den Weg vorwärts
Für proletarische Aktionen um die Faschisten zu stoppen!

Der Aufmarsch von rassistischen und unverblümt faschistischen Trump-Anhängern am 4. Juni in Portland (Oregon) wurde umringt von einer weitaus größeren Anzahl von wütenden Gegendemonstranten – entrüstet ob dieser unverschämten Provokation kaum eine Woche nach dem ein lokaler Nazi einen Doppelmord begangen hatte. Einer von drei Protesten, aufgerufen von Portland Labor Against the Fascists, mobilisierte mehrere hundert Gewerkschafter und Unterstützer. Dies war die erste signifikante Arbeiteraktion gegen weiße Rassisten in den USA seit Jahrzehnten. Die Bedeutung dieser Mobilisierung geht über das Anprangern einiger hundert Reaktionäre hinaus. Die Demonstration am 4. Juni war ein wichtiger erster Schritt dahin, die Macht von Portlands Arbeiterbewegung in Verteidigung von Arbeitern, Einwanderern, Muslimen und all jenen zu mobilisieren, die im Fadenkreuz der allseitigen reaktionären Offensive aus Washington sind. Für proletarische Aktionen um die Faschisten zu stoppen! (Permanente Revolution Extra, August 2017)
Permanente Revolution, neue Zeitung der Liga für die Vierte Internationale
Mit dieser ersten Ausgabe von Permanente Revolution präsentieren wir das Organ in deutscher Sprache der Liga für die Vierte Internationale, die mit dem marxistischen Programm von V.I. Lenin und Leo Trotzki für die internationale sozialistische Revolution kämpft. Es ist gerade diese Perspektive proklamiert von der bolschewistischen Oktoberrevolution 1917, die heute die einzige Hoffnung der Menschheit darstellt, angesichts des spektakulären Verfalls des imperialistisch-kapitalistischen Systems von Kriegen, wirtschaftlichen Krisen und Armut. Permanente Revolution, neue Zeitung der Liga für die Vierte Internationale (Permanente Revolution Nr. 1, Sommer 2017)
Freie Universität Berlin: Verteidigt die linke Dozentin Eleonora Roldán Mendívil!
Anti-palästinensische Hexenjagd auf linke und jüdische Aktivisten

In den letzten Monaten wurden verschiedene jüdische und linke Gruppen sowie Einzelpersonen Opfer von Verfolgung auf Grund ihrer pro-palästinensischen Ansichten. Die Angreifer reichen von rechten deutschen Nationalisten bis zu den eigentümlichen selbsternannten (bzw. grob fehlbenannten) „Antideutschen“. Was sie gemeinsam haben, ist die totale Unterstützung von allem, was die israelische Regierung tut, sowie ihren virulenten antimuslimischen Rassismus. Anti-palästinensische Hexenjagd auf linke und jüdische Aktivisten (Permanente Revolution Nr. 1, Sommer 2017)
USA: Gewerkschaften mobilisieren gegen KKK und andere Rassisten
Im Nordwesten der USA haben kämpferische Gewerkschafter in verschiedenen Ortsgruppen erfolgreich dafür gekämpft, gegen rassistische Provokationen zu mobilisieren. Der Pacific Northwest Regional Council of Carpenters (Regionalrat der Zimmerleute), ein Gewerkschaftsgremium, das über 20 000 Zimmerleute und andere Bauarbeiter aus sechs Staaten vertritt, stimmte bei einem Delegiertentreffen im Februar für die unten abgedruckte Resolution. Ähnliche Resolutionen wurden auch von anderen Gewerkschaften verabschiedet: Zuerst von der Portland-Ortsgruppe der Maler, und dann auch von Bühnentechnikern, studentischen Assistenzlehrkräften, Bauarbeitern, der syndikalistischen IWW und der Oregon-Staatsversammlung der Lehrergewerkschaft AFT.  USA: Gewerkschaften mobilisieren gegen KKK und andere Rassisten (Permanente Revolution Nr. 1, Sommer 2017)
Verteidigt Nordkorea gegen verrückte US-Kriegsdrohungen!
Kaum zehn Tage nach seinem Raketenangriff gegen Syrien hat der US-Imperialismus seine militärischen Provokationen gegen Nordkorea dramatisch ausgeweitet. Die Aktionen von Präsident Donald Trump und seines unberechenbaren Regimes könnten jederzeit einen Krieg vom Zaun brechen, der schnell eskalieren würde. Das sollte es jedem klarmachen, dass Nordkoreas Atomwaffenarsenal das entscheidende Abschreckungsmittel gegen die verrückt gewordenen, nuklear bewaffneten Kriegstreiber in Washington ist. Es ist notwendig, Nordkorea zu verteidigen, und sein Recht auf die Entwicklung von Atomwaffen zur Verteidigung gegen den räuberischen US-Imperialismus zu unterstützen. Verteidigt Nordkorea gegen verrückte US-Kriegsdrohungen! (Permanente Revolution Nr. 1, Sommer 2017)
USA/NATO/Bundeswehr: Raus aus Nahost!
Verteidigt Syrien gegen imperialistische Angriffe!

Der vom US-Präsident Trump angeordnete Raketenangriff gegen Syrien ist ein ekla­tanter Akt von imperialistischer Aggression, gegen den weltweit protestiert werden muss. Die Internationalist Group und die Liga fü die Vierte Internationale fordern, Syrien gegen US-Angriffe zu verteidigen und die USA und ihre imperialistischen NATO-Verbündeten aus dem Nahen Osten rauszuwerfen. Verteidigt Syrien gegen imperialistische Angriffe! (Permanente Revolution Nr. 1, Sommer 2017)
Für Frauenbefreiung durch sozialistische Revolution!
Russische Revolution begann am Internationalen Frauentag 1917!

Der Internationale Frauentag war von Anfang an ein proletarischer, sozialistischer Tag des Kampfes, hervorgegangen aus dem massenhaften Aufbegehren der Textilarbeiterinnen in New York für gewerkschaftliche Organisation. Und vor 100 Jahren führten Streik und Massendemonstration am internationalen Frauentag zum Sturz des russischen Zaren. Dieser historische Akt entzündete die stürmischen Kämpfe, die acht Monate später in der Oktoberrevolution von 1917 resultierten, geführt von der Bolschewistischen Partei von Lenin und Trotzki. Russische Revolution begann am Internationalen Frauentag 1917! (Permanente Revolution Nr. 1, Sommer 2017)
„Kommunisten“, die gegen die Forderung nach Asyl
für syrische Flüchtlinge sind

Spartakisten auf Abwegen
Nachdem Donald Trump seine immigranten- und flüchtlingsfeindliche Präsidialverfügung unterzeichnete, druckte Workers Vanguard, Zeitung der Spartacist League/U.S. (SL, Schwesterorganisation der Spartakist-Arbeiterpartei Deutschlands), den Titelseitenartikel „Trump eskaliert Obamas Krieg gegen Immigranten“ (10. Februar). Während Losungen wie „Nieder mit dem anti-muslimischen Verbot!“ und „Volle Staatsbürgerrechte für alle Immigranten!“ aufgestellt werden, gibt es eine bemerkenswerte Auslassung: Die SL erhebt keine Forderung, Flüchtlinge rein zu lassen. Aber das Einreiseverbot für Flüchtlinge war ein Schwerpunkt von Trumps Dekret. Dies ist kein unbeabsichtigtes Versehen. Seit 2015 verfolgen die SL und ihre fehlbenannte Internationale Kommunistische Liga (IKL) eine chauvinistische Linie, Forderungen nach Asyl für die Opfer der plündernden amerikanischen und europäischen Imperialisten abzulehnen. Spartakisten auf Abwegen (Permanente Revolution Nr. 1, Sommer 2017)
Nieder mit der rassistischen Festung Europa!
Volle Staatsbürgerrechte für alle Immigranten!

Die Flüchtlingskrise und kapitalistische Barbarei

Seit letztem Jahr ist der einseitige Weltkrieg gegen Flüchtlinge noch weiter eskaliert – von der Grenze USA-Mexiko, über Australien, die Küsten von Rotem Meer und Mittelmeer, bis zum Ärmelkanal. Rassistische Angriffe auf Flüchtlinge sind immer die Speerspitze umfassender reaktionärer Angriffe auf die gesamte Arbeiterklasse und die demokratischen Rechte der ganzen Bevölkerung. Der nachfolgende Artikel ist der Leitartikel der ersten Ausgabe von L'internazionalista (September 2016), Zeitung unserer italienischen Genossen. Er analysiert die politischen Aufgaben der Arbeiterklasse in der Flüchtlingskrise und argumentiert für den Aufbau einer unnachgiebigen revolutionären Führung, um im Geiste von Trotzkis Übergangsprogramm den Kampf für Immigrantenrechte mit dem Kampf zum Sturz des kapitalistischen Systems zu verbinden. Die Flüchtlingskrise und kapitalistische Barbarei (Permanente Revolution Nr. 1, Sommer 2017)
Kommunismus lebt – nur nicht in der Spartacist League/U.S.
SL/IKL: Verfolgt vom revolutionären Trotzkismus!
Gemeinsame Erklärung der ausgeschlossenen Better-Late-Than-Never Faction und der Internationalist Group/Liga für die Vierte Internationale
Zickzack-Kurs zu grundlegenden programmatischen Fragen, stolpern über die Klassenlinie und Aufgabe leninistischer Schlüsselprinzipien – also die zentristische Degeneration einer einst revolutionären Partei – kommen nicht gut an bei jenen, die tatsächlich für sozialistische Revolution kämpfen wollen. Am 16. April hatte die Better-Late-Than-Never Faction (BLTN; Besser-spät-als-nie-Fraktion) der Internationalen Kommunistischen Liga (IKL) ihre Fraktionserklärung vorgelegt. Sie riefen auf zur „Rückkehr auf den Weg des echten Spartacismus“ und zur „Umgruppierung mit der IG/LVI, auf der Grundlage ihrer revolutionären Kontinuität! SL/IKL: Verfolgt vom revolutionären Trotzkismus! (Permanente Revolution Nr. 1, Sommer 2017)
Vorwärts zur Wiederschmiedung der 4. Internationale, Weltpartei der sozialistischen Revolution!
Zurück zum Trotzkismus!
Offener Brief von Giulia und Carlo
Wir erklären unsere politische Solidarität mit der Liga für die Vierte Internationale (LVI), die die Fortführung des Spartacismus vor seiner Degeneration darstellt, und wollen kämpfen, um beim Wiederschmieden der Weltpartei der sozialistischen Revolution, der Vierten Internationale, zu helfen. Mit 21 bzw. 27 Jahren in der Spartacist-Tendenz waren wir von 1993 bis 1999 die anerkannten Führer der Lega Trotskista d'Italia (LTd'I), italienische Sektion der Internationalen Kommunistischen Liga (IKL). Zurück zum Trotzkismus! (Permanente Revolution Nr. 1, Sommer 2017)


Hammer&Sickle

La Declaración
de la Liga por la IV Internacional

se encuentra aquí en español. 

El Internacionalista es el órgano en español de la Liga por la IV Internacional.

Vanguarda Operária é o jornal da
Liga Quarta-Internacionalista do Brasil.

The Internationalist is a journal of revolutionary Marxism
for the reforging of the Fourth International, published by the Internationalist Group. 

BRASILIEN

Kontakt zur Lega Quarta Internacionalista do Brasil:
- Caixa Postal 084027, CEP 27251-970, Volta Redonda, RJ, BRASILIEN
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DEUTSCHLAND

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ITALIEN

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Anna Chiaraluce, Casella Postale N. 6, 06070 Ellera Umbra (PG), ITALIA

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MEXIKO

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USA

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Internationalist Group, Box 3321, Church Street Station, New York, NY, 10008, U.S.A. Tel (212) 460-0983. Fax (212) 614-8711

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